2008-2017

Anno 2013

“Da ist das Ding!

HSV-Wasserballer endlich wieder einmal Chef im Südbad

Eine Trophäe der Superlative: Hamelns Torhüter Sören Strehler stemmt im kollektiven Jubel seiner Teamkollegen den Pokal in die Höhe. rhs

Hameln. „Da ist das Ding“ – ausgelassener Jubel beim HSV. 30 lange Jahre mussten Hamelns Wasserballer warten, nun waren sie endlich wieder einmal Chef im Südbad und durften die große Trophäe in den siebten Himmel stemmen.

 

Beim eigenen Turnier hatte der Bezirksligist zuletzt 1983 alle nass gemacht. Doch dieser Triumph ist ein ganz besonderer, denn das Team von Trainer Jens Liedtke ließ überraschend zahlreiche Zweitligisten hinter sich. „Ich glaube, diesmal sind wir reif für den Turniersieg“, hatte der Coach nach der Vorrunde schon eine Vorahnung.

 

Und die wurde dann für ihn nach dem 3:0-Halbfinalsieg gegen den „Erzfeind“ Spvgg. Laatzen schon fast zur Wahrheit. Jungs, jetzt packen wir auch Halle im Finale“, machte er seinen Spielern Mut. Hoch engagiert ging der HSV zu Werke und führte durch Jan-Pierre Heine und Julian Schilling schnell mit 2:0. Zwar gelang den Gästen durch Stefan Damm kurz vor Schluss noch der Anschlusstreffer, aber den Sieg gab das Team um Kapitän Sören Strehler vor rund 200 Zuschauern nicht mehr aus der Hand.

 

Während die Ersatzspieler den Trainer mitsamt Mütze und Hose ins Becken warfen, schnappte sich Strehler den Riesenpokal und feierte bereits im Becken mit seinen Kameraden euphorisch den Sieg. Der HSV II und die Hamelner „Old Rats“ hatten mit dem Ausgang des Turniers nichts zu tun.

 

Bereits am Wochenende geht es für den Bezirksligisten um die Wurst. Denn in Stadtoldendorf findet das entscheidende Spiel um den Aufstieg in die Landesliga statt. Ein Wiedersehn gibt es dann auch mit Ex-Torjäger Steffen Knippertz. rhs

Anno 2011

Gastgeber HSV auf dem 4. Platz

 

 

Für den Einzug ins Finale hat es zwar nicht gereicht – doch war Gastgeber HSV bei seinem 43. Turnier im Südbad mit dem vierten Platz durchaus zufrieden.

„Immerhin einen Platz besser als im Vorjahr“, so Gesamtleiter Dietmar Müller, der „nebenbei“ auch noch das Team coachte. Im Finale des mit 13 Mannschaften gut besetzten Turniers gewann Bundesliga-Aufsteiger Laatzen gegen Vorjahressieger Freie Schwimmer Hannover mit 10:4. „Nur gut, dass es so gekommen ist, denn sonst wäre der Riesenpokal endgültig im Trophäenschrank der Wasserfreunde verschwunden“, atmete Müller auf. „Wir hätten dann einen neuen Pott besorgen müssen.“

 

Zweitligist HSV, bei dem Steffen Knippertz die meisten Tore erzielte, besiegte in der Vorrunde Hiddesen 9:0, bezwang Hellas Hildesheim 4:3 und ließ Herford beim 6:3 keine Chance, und gegen Lok Schöneweide gab es ein 3:3. Das reichte zum Gruppensieg. Im Viertelfinale wurde Halle 5:4 bezwungen, das Halbfinale ging dann mit 4:10 gegen FS Hannover verloren. Im Spiel um Platz drei drehten dann die Hildesheimer den Spieß um und gewannen 5:3.

 

Die Old Rats Hameln mussten diesmal viel Lehrgeld bezahlen. Sie verloren alle ihre Partien und belegten den letzten Platz. „Die Mannschaft bestand aus ein paar alten Hasen sowie jungen Spielern, die als Unterbau für die erste Mannschaft bei diesem Turnier Spielpraxis sammeln sollten“, so Betreuer Benedikt Schwuchow.

 

Beim Damenturnier setzte sich Hildesheim gegen Magdeburg und Halle durch.

Anno 2010

FSH dominiert auch dieses Jahr. HSV auf Platz 6.

 

Im Vorjahr stand Oberligist und Gastgeber HSV noch mit breiter Brust im Finale – diesmal reichte es für die Hamelner bei der 43. Auflage nur zu Platz sechs beim großen Wasserballturnier im Südbad. Wie im Vorjahr setzte sich auch diesmal Zweitligist Freie Schwimmer Hannover mit einen 7:6-Finalsieg gegen den Klassenkontrahenten Spvgg. Laatzen durch und nahm aus den Händen von Turnierleiter Dietmar Müller den überdimensionalen Pokal bereits zum vierten Mal mit in die Landeshauptstadt.

 

Zwölf Herren- und vier Damenteams kämpften auf zwei Spielfeldern um den Turniersieg. Eine weite Anreise hatte auch der Hohenlimburger SV. Am Ende landeten die Männer des Hagener Vorortvereins zwar nur auf Platz neun, dafür glänzte der Verein aber beim Turnier des schönen Geschlechts. Durch einen 4:1-Finalsieg gegen Hellas 99 Hildesheim nahmen Hohenlimburgs Damen den Pokal mit in den Westen.

 

Für die drei Hamelner Teams war das Abschneiden diesmal allerdings alles andere als berauschend. Die Jugendmannschaft, betreut von Jens Liedtke und Daniel Funk, kassierte in der Vorrunde klare Niederlagen gegen die Altherren-Formation des HSV (2:5), gegen Halle/Saale (1:8), den SC Steinhagen/Rheda (1:10), Spvgg. Laatzen (1:13) und Turniersieger Freie Schwimmer (0:14). Im Spiel um Platz elf gab es gegen die HSV-Oldies wie in der Vorrunde erneut eine 2:5-Pleite. Hamelns Altvordere, die zum Teil eine weite Anreise auf sich genommen hatten, unterlagen gegen Steinhagen (2:8), Spvgg. Latzen (4:8), den Freien Schwimmern (0:12) und Halle (2:8) und mussten sich mit Rang elf begnügen.

 

Die erste Garnitur des Hamelner Schwimm-Vereins gestaltete die Vorrunde mit Siegen gegen Herford (5:2), TuSLi Berlin (6:1), Hohenlimburg (4:3) und Steinhagen/Rheda (6:2), einem Remis gegen Waspo Hannover (2:2) und nur einer Niederlage gegen Hellas Hildesheim (4:6) überaus erfreulich. Im Spiel um Platz fünf gab es eine 3:4-Niederlage gegen Halle/Saale. Überragender Spieler war Steffen Knippertz, der derzeit auch die Torjägerliste der Oberliga anführt.

 

In der kommenden Saison will das HSV-Team alles daransetzen, um in der 2. Bundesliga auf Punktejagd gehen zu können. Dietmar Müller machte deutlich: „Ein fünfter Platz in der Oberliga würde dazu reichen.“ Um das Ziel tatsächlich umsetzen zu können, sucht der HSV derzeit gezielt nach Sponsoren.

 

Nichts Neues bei der Siegerehrung: Bereits zum vierten Mal überreicht Turnierleiter Dietmar Müller den Wanderpokal an die Wasserballer des Zweitligisten FS Hannover.

 

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Anno 2009

Freie Schwimmer Hannover gewinnen das Hamelner Wasserballturnier

 

Beim 41. Wasserballturnier in Hameln gewann der Bundeslist  Freie Schwimmer Hannover das Turnier mit einen 6:4 im Endspiel gegen das junge Gastgeberteam aus Hameln.

Das Trainergespann Liedtke/Funk zeigte sich trotz der Niederlage sehr zufrieden:

„Das junge Team hat das ganze Wochenende sehr stark gespielt und von allen Vereinen Anerkennung bekommen, immerhin besteht das Team zu 90 % aus B-Jugendspielern.“ In der Gruppenphase hat die Mannschaft um Anton Funk und Dieter Bogorinsky alle Spiele gewonnen ( 6:2 gegen ASC Göttingen, 10:3 gegen SC Herford, 10:1 gegen W 98 / Waspo Hannover, 5:3 gegen SV Rheda / Steinhagen). Im Halbfinale traf man dann erneut auf Steinhagen und setzte sich mit 6:3 durch. Das Endspiel der Damen gewann der Bundesligist Hohenlimburger SV  mit 10:1 gegen DJK Poseidon Duisburg.

 

Es spielten: Sören Strehler, Tobias Recker, Tobias Schlecker, Julian Schillig, Lukas Schwuchow, Benedikt Schwuchow, Robert Rose, Adrian Beutner, Vincent Heidrich, Daniel Funk, Jens Pierre Heine, Dieter Bogorinky und  Torben Lakemeinen,

 

Außer der ersten Mannschaft gingen die Old Rats beim Turnier an den Start. Das Team um Teamorganisator Tim Gießelmann verlor das Spiel um Platz neun gegen SV Halle/Saale knapp mit 2:5.

 

Für die Old Rats spielten: Marc Noh, Jan Pichert, Dirk Kuhnt, Kai Aschenbach, Gordon Gattermann, Tim Gießelmann, Paul Brune, Rainer Fehl, Andreas Renner, Bernhard Becher und Benjamin Stratmann.

 

Die Siegerehrung führte der Präsident des HSV, Volker Wilhelm,  zusammen mit dem ersten Vorsitzenden, Uwe Degenhardt, durch. Sie dankten den teilnehmenden Mannschaften, den Schiedsrichtern und dem Personal des Südbades für das tolle Wochenende.

 

Den Pokal als fairste Mannschaft erhielt das Team um Horst Feder von W 98/Waspo Hannover, die seit Menschengedenken nach Hameln kommen. Der Pokal ist von der Familie Diestelhorst zum Gedenken an den in Hameln als Wasserballer groß gewordenen Sohn Thomas gestiftet worden.

 

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